Backpacking in Thailand mit Kindern (Teil 4) // Helen lebte ihren Traum, zieht ihr persönliches Fazit und verrät Euch die besten Insider Tipps

Viele von euch denken sich bestimmt jetzt, Wahnsinn, was Helen da gemacht hat. 9 Wochen Backpacking in Thailand mit ihren 2 kleinen Kindern und davon 7 Wochen ohne den Papa. VERRÜCKT! Aber sie war einfach mutig, mutig genug ihren Traum zu leben und nicht über „was wäre wenn“ nachzudenken.

Ich bin ja auch so ein Angsthase und würde mich das niemals trauen. Für mich ist ja schon eine Reise an die Nordsee zu meinen Eltern ein großes Abenteuer. „lach“

Allerdings kann ich dann auch nicht die tollen Erfahrungen machen, die unsere 3 Backpacker sicher für ihr Leben im Gedächtnis behalten.

Denn der Mut wurde belohnt, auch wenn nicht immer alles ganz so rund lief in den 9 Wochen. Aber die liebe Helen ist eine starke Frau und eine total coole Mama und hat das alles super toll gemeistert. Was die 3 bzw. dann teilweise auch mit der Oma alles erlebt haben, könnt ihr hier auch noch einmal in den Berichten nachlesen:

9 Wochen „low-Budget-Backpacking“ in Thailand // Mama allein MIT 2 Kleinkindern aber OHNE Plan und Hotel

Skorpione am Spieß!? und Albtraumnacht // Thailand Backpacking (Teil 2): Helen ist kurz davor abzubrechen

Abgelaufenes Visum und Schwimmen mit Elefanten // Thailand Backpacker in Chiang Mai und Myanmar (Teil 3)

Die Kinder durften ja jeden Tag, den sie ohne Papa waren, eine Perle aufziehen, damit sie genau sehen konnten, wann sie den Papa wieder sehen. Diese Kette durfte der Papa dann tragen, als er endlich wieder, mitten in der Nacht, zu seiner Familie stieß. Die Freude war extrem groß und ich finde, die Kette steht ihm total. Sollte er auch mal hier tragen ;-).

Kette für Papa
Kette für Papa

Helen hat nach dem Trip ein generelles Fazit gezogen:

Wie war es jetzt also in Thailand, im Vergleich zu früher (ohne Kinder) sowie im Vergleich zu ihren Erwartungen an den Trip:

Low Budget von früher gibt es so nicht mehr, sagt sie. Günstiger als Europa ist Thailand schon noch aber die Preise wären doch extrem gestiegen. Thailand wäre nicht mehr das „Backpackerland“ von früher, sondern sehr vom ganzjährigen Tourismus geprägt. Trotzdem, so sagt sie, habe sie viele nette Menschen kennengelernt, es gab tolles Essen sowie tolle Strände. Es war auch super einfach von A nach B zu reisen.

Mit Kindern fällt man gar nicht so auf, wie sie gedacht hatte, da viele Familien mit Kinder, teilweise sogar erst 6 Wochen alt, unterwegs sind.

Helen würde diese Reise immer wieder machen, mit ihren Kindern als Team. Aber auch das Wiedersehen mit Papa, nach ein so langen Zeit, war eine extrem emotionale Erfahrung und super toll.

Helen hat gemerkt, wie sie mit den Kindern dort in Thailand, fernab ihres Alltages, ganz anders zu einem Team zusammen gewachsen ist. Sie haben gemeinsam neue Erfahrungen gesammelt und haben sich Herausforderungen gestellt. Es war in Summe eine unvergessliche Zeit für alle. Die Kinder haben nicht nur den Flug oder Fahrten mit dem Bus oder der Fähre super gemeistert, sondern sich auch schnell und unkompliziert auf neue Umgebungen wie z.B. immer andere Bungalows eingestellt. So viele Veränderungen in kurzer Zeit.

Durch diese Zeit und diese Erfahrungen sind die Kinder super selbständig geworden, hat Helen den Eindruck und ist stolz auf die Kleinen!

Sie sind gereift und haben einen richtigen Sprung gemacht. Helen und ich haben uns auch Fotos von vor dem Abenteuer und nachher angesehen und festgestellt, dass die Kinder sich total verändert haben.

Findet ihr auch? Das „kleinkindhafte“ ist irgendwie verschwunden.

 

Sogar etwas Englisch haben sie gelernt. Leo war in Thailand auch viel mutiger als zu Hause. Er hat sich selbst auf Englisch im Laden Wasser gekauft „one water please“! Auch Mona wollte unbedingt englisch lernen und hat alles „no spicy“ bestellt. Die Kinder hatten keine Berührungsängste und kamen sofort mit allen Menschen in Kontakt.

„Wenn man Kindern Sicherheit gibt, dann kann man gemeinsam mit Ihnen alles schaffen. Dann fühlen sie sich wohl, egal wo sie sind!“ war Helens Quintessenz ihres Abenteuers.

Jetzt hat sie für Euch die besten Tipps und Tricks für einen Thailandurlaub mit Kindern zusammengefasst:

HOTELS:

Hotel Koh Phangan: Longtail Beach Resort https://www.longtailbeachresort.com/

Longtail Beach Resort Koh Phangan
Longtail Beach Resort Koh Phangan

Hier findet ihr Kinder ohne Ende. Das Resort liegt direkt am Strand, ist total sauber, eine schöne Anlage mit tollen Bungalows. Es gibt abgestimmtes Essen für Babys im Restaurant sowie einen kindergeeigneten, flachen Strand. Helen findet, dass dies der schönste Strand auf der Insel ist. Für einen Ausflug bieten sich die Wasserfälle in der Nähe an. Das Hotel lässt keine Wünsche offen: Massage und und und…wie eine Oase. Es gibt sogar Schaukeln in den Palmen am Strand. Allerdings sind dort eben quasi nur Familien mit Kindern und ohne Kinder sollte man da eher nicht hinfahren :-)

Wenn jemand das erste Mal mit Kindern nach Thailand fliegt dann MUSS er dort hin.

Kosten: ca. 50 Euro pro /Nacht im Familienbungalow

Arawan Beach Resort in Krabi http://www.arawankrabibeach.com/(Westküste Thailand). Das Hotel hat gleich mehrere Pools. Es ist eine tolle, große Anlage. Toller Blick auf Berge und Meer. Allerdings sagt Helen, dass der Strand direkt am Hotel eingeschränkt schön ist aber man mit einem kostenlosen Shuttle zum Hauptstrand Ao Nang Beach fahren kann. Von dort aus kann man mit Longtailbooten zu den schönsten Stränden weiter fahren.

Kosten: ca. 40 Euro pro DZ/ Nacht

Arawan Beach Resort Krabi
Arawan Beach Resort Krabi

 

5 Dinge, die man in Thailand mit Kindern gemacht haben muss:

1.Elefanten Rescue Camps in der Gegend von Chiang Mai besuchen

Elefantenbaby auf der Farm in Chiang Mai
Elefantenbaby auf der Farm in Chiang Mai

2.Longtailboot fahren in Krabi: Felsen und Berge von Meer aus bewundern

Longtail Boote Thailand
Longtail Boote Thailand

3.Koh Phangan: Moped fahren an der ruhigen Ostküste und alles auf eigene Faust erkunden z.b. Wasserfälle

Chiang Mai Thailand
Chiang Mai Thailand, Foto: Helen R.

4. einmal mit dem Nachtzug fahren

Nachtzug in Thailand
Nachtzug in Thailand

5.Tuc Tuc fahren in Bangkok

Tuc Tuc in Bangkok
Tuc Tuc in Bangkok

DAS müsst ihr in Thailand unbedingt essen:

Frozen Joghurt mit frischem Obst direkt auf einer kalten Platte zubereitet.

DAS müsst ihr vielleicht eher nicht machen:

Maden oder Heuschrecken essen :-) (Mona war mutig und hat beides probiert)

Ich finde, das hat ein bisschen was vom Dschungelcamp, oder!?

 

 

Helen hat mir übrigens etwas total leckeres mitgebracht: Kaubonbons mit Mango und Milch. MEGA-OBER-LECKER sind die, sage ich euch. Das wäre dann jetzt mein Insider Tipp, ohne dass ich in Thailand war.

In diesem Sinne war das vorerst der letzte Bericht unserer kleinen „Backpacking in Thailand mit Kindern“- Serie. Ich hoffe, ihr habt einen Einblick bekommen und ich verrate euch nicht zu viel, wenn ich jetzt schon einmal sage, dass ich bald wieder über eine andere Freundin berichten darf, die auch ein kleines Abenteuer mit ihren 3 kleinen Kindern plant. Ihr dürft also weiter gespannt sein.

Eure Zwillingsmama Michi

Bildquelle aller Bilder in diesem Artikel: Helen Rochelmeyer

Bearbeitung durch Michaela Spethmann mit freundlicher Genehmigung von Helen Rochelmeyer

2 Kommentare

  1. wow… ganz spannendes Abenteuer… habe erst mal alle Beiträge noch nachträglich gelesen. Ich bin ja immer sehr skeptisch und voreingenommen, wenn Kinder auf so einen Trip mitgenommen werden… aber die Kids von Helen scheinen echt Spaß gehabt zu haben und wenn Mama sich mal voll und ganz auf die Kinder konzentriert, was kann es Schöneres geben?
    Wir waren auch letztes Jahr in Thailand und mußten feststellen, dass es überall nicht mehr so „billig“ ist, wie uns alle vorab erzählt haben. ABER… die Thailänder selbst sind super lieb, entspannt und ich hätte dort auch wenig Bedenken, mit kleinen Kindern „rumzuziehen“. Es gibt so viel Spannendes zu entdecken und erleben!
    Toll, dass Helen so viel Unterstützung auch von ihrem Mann bekommen hat. Klasse Beiträge und …. Hut ab vor dem Mut! Ich kann nur sagen: toll gemacht! Ganz ehrlich!

    Gefällt 1 Person

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