Me-Time // Fremdwort im Mama-Job!?

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6:15 Wecker… Kinder wecken, Frühstück, alle 3 fertig machen für die Schule…

7:30 hurra, alle Kinder sind auf dem Weg in die Schule. Also ab auf`s Sofa , nen schönen Kaffee machen und einfach gemütlich warten, bis es 12:15 ist und die Kids wieder zu Hause sind. Ach warte….. da war ja noch was….Die Wäsche piepst im Keller, hatte ich ja schon um 6:15 gleich nach dem Wecker gestartet, damit die Lieblingssachen der kleinesten Tochter auch bloß bis zum nächsten Tag noch wieder trocken werden.

„Wait, I am a mom“ fällt mir dabei dann immer wieder ein…

Ok, dann eben nach der Wäsche erstmal kurz Beine hochlegen, vielleicht mal eine Freundin anrufen, weil es gestern Abend wieder zu spät wurde bzw. ich auch einfach zu müde war.

Oh Frühstücken sollte ich auch noch schnell selber, vor lauter Brotboxen heute früh mal wieder eben vergessen. Und die Spülmaschine ist über Nacht natürlich auch gelaufen und jetzt schön sauber aber eben voll. Das Geschirr der Kinder steht in der Küche rum. Also erstmal Maschine leer machen und wieder einräumen. Dann noch schnell wieder liebevoll den Tisch für das Mittag halbwegs vorbereiten. Spart immerhin zwei Arbeitsgänge. Teller direkt wieder aus der Maschine auf den Esstisch und nicht erst in den Schrank und 3 Stunden später eh wieder heraus holen.

Me Time für Mütter mit Douglas

Jetzt muss aber mal eben Zeit für einen Kaffee sein, ich werde schon wieder müde….

Ah, Moment….es muss dann doch noch schnell jemand die Kartoffeln für das Kartoffelgratin am Mittag schälen und in dünne Scheiben schneiden. Kein Problem, ist ja auch schnell gemacht. Ich hatte während des Brotboxen packens eh schon alles in der Küche bereit gelegt.

Me Time für Mütter mit Douglas
Me Time für Mütter mit Douglas

Oh, jetzt fällt mir doch ein, dass um 11 Uhr noch der Schreiner kommen will, um sich die falsch eingebaute Tür anzusehen und ggf. auszutauschen. Dann muss ich jetzt wirklich ganz dringend zuerst mal unter die Dusche und mich fertig machen. Gesagt getan, ist ja erst 10 Uhr, passt locker!

Unter der Dusche höre ich mein Handy und die Türklingel, springe raus und habe den Schreiner am Telefon. Sie sind eher da… Ja, merke ich auch gerade. Gut, also dann längeres Wellnessprogramm eben wann anders. Schnell abtrocknen, anziehen und runter.

Die gute Nachricht, die Tür wird direkt heute ausgetauscht, es wird aber etwas dauern und Dreck machen. Kein Thema, ich muss eh oben dann Saugen. Mache ich dann auch gleich, als der Schreiner weg ist.

Huch, es klingelt an der Tür. Haben die was vergessen? Wer kann denn das so am frühen Morgen sein und warum höre ich Kinderstimmen und Roller in der Garage!? Es kann doch erst kurz nach 7:30 sein, ich hab doch eigentlich noch gar nichts geschafft heute.

Echt jetzt!? Es ist schon 1230 und 3 Kinder schauen mich fragend an, warum es noch gar nicht nach leckerem Mittagessen riecht.

Ok dann eben mal nach dem Essen etwas Zeit für mich nehmen. Aber Kind 3 in der ersten Klasse hat allerdings wieder echt viel Hausis auf und wir sind erst um 1415 fertig.

Oh, oh, da war doch noch was… Stimmt, es ist Zeit um Kind 1 und 2 in die Musikschule zu bringen. Also schnell rauf rufen, dass die Zwei sich fertig machen.

Moment, hat eigentlich schon jemand die Kaninchen heute gefüttert!? Ach ja, zum Glück machen wir das ja immer gleich morgens früh. Den Stall hat natürlich niemand sauber gemacht aber vielleicht habe ich ja Glück und eine gute Fee hat es gemacht, bis ich von der Musikschule zurück bin. Wer weisss…

Wieder zurück, fällt mir ein, dass Kind 3 ja zum Cheerleading muss, also schnell das Kind aus dem Spiel geholt, Rucksack packen und los geht`s…. Mist…Wasserflasche vergessen….naja wird schon gehen.

Tja und dann am besten clonen, da Kind 1 und 2 ins Schwimmtraining müssen am anderen Ende der Stadt und aber Kind 3 vom Cheerleading abgeholt werden muss. Irgendwie wird auch das nebenbei schnell „organisiert“ (evtl. ist eine andere Mama so nett und nimmt irgendeins meiner Kinder mit oder sie müssen dann eben mal warten…)und weiter geht es im Mama-Hamster-Rad.

So nun ist es 17:30 und wirklich mal kurz Zeit für die Couch…da sitzt nun aber schon Kind 3, schaut ein bisschen Fern, während die Schwestern noch nicht zurück sind und fragt, was es denn zum Essen gleich gibt?

Essen!?…..hatten wir das nicht eben gerade erst…? Ach ne, das war ja um 12:30… Was haben wir denn in den 5 Stunden dazwischen gemacht. Waren die heute kürzer als bei anderen Menschen? Aber heute habe ich Glück oder war schlau genug und habe am Mittag mehr gemacht, sodass es heute Abend Reste gibt. Ansonsten tut es aber abends zum Glück immer Butterbrot und Rohkost.

Rums, die Tür geht auf und da sind schon die Großen vom Schwimmen zurück und werfen die nassen Sachen in den Flur. Begleitet vom Gemurmel, dass man noch im Zimmer Dieses oder Jenes erledigen muss, verschwinden sie nach dem Abendessen in ihre Zimmer.

Bis 21:30 dauert die „Ins-Bett-Geh-Routine“ mit Vorlesen, 3-maligen „Wieder-Runter-Kommen“ und „ich-bin-aber-nicht-müde“-Parolen an. Dann endlich höre ich nur noch Conni aus dem CD-Player und mache auf dem Sofa kurz die Augen erleichtert zu…

Pieps…meine Handy meldet, dass eine Freundin seit heute früh um 7(!) Uhr (ja ich höre den Vorwurf aus der WhatsApp, warum ich als Mutter es nicht schaffe sofort zu antworten) auf meine Rückmeldung wartet…. Kann ja gar nicht sein, ich bin doch „NUR“ Mutter und kann mich jederzeit mal eben kurz melden, da ich doch weder fixe Meetings noch einen bösen Chef habe, der mir auf die Finger schaut…oder etwa doch!? Kennt ihr diese Meinung von Freundinnen ohne Kinder ABER mit Vollzeitjob. (Nein, den haben Mütter natürlich nicht…wisst ihr doch!)

Ich finde meine 3 kleinen Chefinnen sind oft sehr streng mit mir. Es muss alles immer perfekt organisiert und vorbereitet sein, damit so ein ganz „normaler, schnöder Alltag“ läuft. Wie die meisten Chefs merken auch meine nicht, was ein reibenungsloser Tag im Hintergrund für einen Aufwand bedeutet. „Mama, da fehlte die Wasserflasche!“ … etc.

Wie viele Wochenstunden stehen eigentlich in der Jobbeschreibung „Mutter“ und ab wann sind es Überstunden? Ach niemals und Abbbummeln kann man sie auch nie und bezahlt wird das ganze natürlich auch nicht, ist ja eh klar. Anerkennung, Wertschätzung? Wofür denn? Für das bisschen Haushalt und Kindererziehung. Also wirklich jetzt….. Hatte ich so einen Knebelvertrag unterschrieben? Ich glaube das würde niemand von uns in der „echten Arbeitswelt“ tun.

Aber zum Glück sind wir da ja nicht, sondern nur in unserem kleinen zu Hause, wo keiner auf uns Druck ausübt und wir gemütlich um 7:30, wenn alle aus dem Haus sind, uns ein schönes Leben machen. 3 Stunden Duschen und dann frisch gestylt nur darauf warten, dass die liebe Familie nach Hause kommt um Ihnen zu sagen, was sie heute alles Tolles in der „wirklichen Welt“ geleistet haben.

Na, habt ihr Euch und Eure Tage wiedererkannt. Ich möchte gar nicht erst daran denken, dass viele von Euch noch zusätzlich ins Büro oder Home Office müssen. Das macht ihr nachts nebenbei, ja ich kenn das auch.

Aber liebe Mamas, bitte gebt in der jetzigen Zeit umso mehr auf Euch acht!!!

Me Time für Mütter mit Douglas
Me Time für Mütter mit Douglas

„Tipps für mehr Me-Time im Mama Alltag“

Ich versuche jede Mini-Auszeit am Tag zu nutzen, egal welche Tageszeit es ist. Mittlerweile versuche ich kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich es doch schaffe, um 7:30 erstmal in Ruhe einen Kaffee auf dem Sofa zu trinken. Ich hüpfe manchmal auch einfach morgens zwischendurch statt zu duschen in die Wanne und gönnen mir was Leckeres und ein Buch. Abends bin ich viel zu müde dafür aber ab und zu muss auch das Wellness-Programm für zu Hause sein, wenn eben keine Zeit für einen Saunatag oder Wellness-Urlaub ist.

Mini-Auszeit für zu Hause

Me Time für Mütter mit Douglas
Me Time für Mütter mit Douglas

Hier ein paar kleine Anregungen für passende Produkte von Douglas, die so einen „Wellnesstag zu Hause“ abrunden. Kennt ihr die schon?

Shift to Real-Time: Bei mir ist es jetzt Mittwoch 8:23. Ich sitze seit besagten 7:30 am Laptop und habe also Spülmaschine erledigt und werde dann jetzt mal an die Kartoffeln, die ich von hier sehen kann, damit ich nicht wieder böse überrascht werde, wenn gleich, in 4 Stunden aber gefühlten 3 Minuten, die Tür klingelt. Ach, ich wollte ja noch eben schnell einen Joghurt essen… naja, mache ich dann vielleicht gleich oder bei den Kartoffeln… oder nie.

Ich wünsche Euch jetzt einen guten Start, bei allem was ihr gerade so macht und habt bitte nie ein schlechtes Gewissen, wenn ihr Euch mal eine Auszeit gönnt.

Eure Zwillingsmama Michi

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