In der Weihnachtsbäckerei Teil 1 // Essbare Deko: Lebkuchenhäuser, süße Züge, Schneemänner und essbare Kerzen


Heute, im ersten Teil unserer Serie „In der Weihnachtsbäckerei“, dreht sich Alles um essbare Weihnachtsdekoration.

Dieses Jahr hatte ich mir eigentlich geschworen, dass ich kein Lebkuchenhaus mehr mache, denn 1. ist es schon eine echt klebrige und vor allem auch wackelige Angelegenheit (bei mir zumindest immer) und 2. wird am Ende doch wenig davon gegessen und etwas weggeworfen, was ich nicht gut finde.

In den letzten 2 Jahren hatten wir immer 3 Häuser, für jedes Kind eins natürlich. Bei den ganzen Süßigkeiten zu Nikolaus und Weihnachten, ist es dann einfach zu viel des Guten gewesen mit 3 Häusern. Das konnte keiner mehr essen und leider führt ja auch das Stehen an der Luft dazu, dass die Lebkuchen hart werden und am Ende nicht mehr schmecken. Ich habe in den letzten Jahren immer nur Baukasten-Häuser bei Ikea oder von Dr. Oetker (z.B. bei Edeka) gesehen. Letztes Jahr waren wir mal wieder zu langsam und Ikea war schon Ende November ausverkauft.

Doch wie der Zufall es wollte, stand ich vorhin vor dem Aldi Regal und sehe doch auch zum allerersten Mal hier einen Bausatz für ein Lebkuchenhaus. Ich habe kurz hin und her überlegt, aber dann ist doch eins davon in meinem Einkaufswagen gelandet. Es ist etwas größer als die anderen und daher dachte ich mir, dann machen wir eins für alle zusammen und das wird dann auch aufgegessen. Ich fand das Angebot wirklich gut, da neben den Wänden auch schon Puderzucker und Dekorationen enthalten sind und man nur noch etwas Eiweiß dazu geben muss. Die Kinder lieben es ja auch einfach, das Haus zu dekorieren und sich ab und zu heimlich davon etwas zu klauen wie die Weihnachtsmaus.

Kennt ihr übrigens die Geschichte von der Weihnachtsmaus? Wo jeder in der Familie heimlich etwas Süßes klaut und immer sagt, es wäre die Weihnachtsmaus gewesen? Sehr schönes Gedicht an Weihnachten für die ganze Familie. Ich habe das früher immer unter dem Weihnachtsbaum aufgesagt :-).

So, nun aber zurück zu unseren anderen Basteleien mit Keks, Gummibären, Smarties und Co.

Bevor die Mädels aus dem Kindergarten kamen am Freitag, hatte ich selber schnell die 3 Varianten, die wir gleich basteln wollen, einmal vorbereitet. Noch nicht zusammengeklebt, sah es aber doch schon ganz gut aus. Bei uns gibt es also heute als süße Dekoration für den 1. Advent Folgendes:

  1. kleine Lebkuchenhäuser mit Butterkeks (Alternativ gehen auch glatte Lebkuchen oder auch lecker sind braune Kuchen z.B. vom Kemm) mit Gummibären als Bewohner und kleinen Smarties als Deko auf dem Haus, sowie dem Puderzucker-Eischnee als Schnee auf dem Dach und vor dem Haus.
  2. süße Lokomotiven aus Dominosteinen und Butterkeksen. Hier gehen natürlich auch alle anderen viereckigen Kekse als Boden. Dann 3 Dominosteine stapeln und als Lokführer fungiert wieder ein süßes Gummibärchen. Bei den Dampfloks ist eine Mandel der Schornstein. Die Räder sind in unserem Fall Smarties, es gehen aber auch kleine Perlentaler.
  3. essbare Kerzen aus Lebkuchensternen, Waffelröllchen und einer Mandel. Als Boden bieten sich auch alternativ runde Schokokekse wie z.B. die beliebte Prinzenrolle oder auch wieder Butterkekse an. Wir haben unten dann mit Smarties dekoriert, hier gehen natürlich jede Art von Plätzchendekorationen, Streuseln, kleine Dekor Blüten etc.

(4.) Eigentlich wollte ich noch Schneemänner aus Pfeffernüssen und Dominosteinen machen, aber ich habe leider keine Pfeffernüsse bekommen. Jetzt ist eure Phantasie gefragt. Die Idee ist aber auch nicht schwer. Ihr klebt 3 Pfeffernüsse übereinander, wie beim echten Schneemann und dann einen Dominostein als Hut. Das Gesicht malt ihr am besten mit Lebensmittelfarbe auf und die Knöpfe auch.

Wir haben die Kerzen dann schön verpackt übrigens als kleine Geschenke für die Erzieherinnen im Kindergarten genommen. Die haben sich sehr gefreut. Auch wenn ihr jetzt in der Vorweihnachtszeit irgendwo eingeladen seid, ist das ein schönes Mitbringsel oder aber natürlich ein tolles Geschenk für den Nikolaus.

Lebkuchenhaus, Kekskerze und Dominosteinlokomotive
Lebkuchenhaus, Kekskerze und Dominosteinlokomotive

Jetzt bin ich aber auch neugierig, was ihr noch alles an Ideen habt.

Im Teil 2 unserer Weihnachtsbäckerei stelle ich Euch nächste Woche dann die besten Elisenlebkuchen der Welt und Butterplätzchen in 5 Varianten vor.

Eure Zwillingsmama Michi, heute mit klebrigen Fingern.

4 Kommentare

  1. Hey auf jeden Fall ein super Beitrag, hier und da haben sich ein paar Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, wie z.B im ersten Satz „Dieses Jahr hatte ich mir eigentlich geschworen, dass ich kein Lebkuchenhaus mehr machen (werde)“ oder auch „Bei den ganzen Süßigkeiten zu Nikolaus und Weihnachten, ist es dann einfach zu viel das (des) Guten gewesen mit 3 Häusern.“

    Ich habe mit den Klammern im Satz die Verbesserung eingefügt.

    Aber sonnst, habe ich nichts zu moser, es ist ein ordentlich gut erklärter Beitrag, der mich dazu brachte morgen ein Lebkuchenhaus anzufangen. Danke 🙂

    Was ich auch gut finde, dass schöne Bilder eingefügt werden. gefällt mir persönlich richtig gut ! Weiter so 🙂

    Gefällt 1 Person

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